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GIFTPFLANZEN FÜR HUNDE

Giftige Zimmerpflanzen Zu den giftigen Pflanzen, mit denen viele Menschen ihre Wohnung verschönern, gehören Tulpe, Narzisse, Krokus, Hyazinthe, Oleander, Philodendron, Dieffenbachia, Ficus, Anthurium, Croton, Christusdorn, Zimmerfarn, Azalee, Alpenveilchen und auch der giftige Weihnachtsstern. Schädliches Grün im Garten Aber auch draussen gilt es, auf der Hut zu sein. Im Frühling sind es besonders die hübschen Zwiebelpflanzen Krokus, Tulpe, Hyazinthe und Narzisse, Primel, Blaustern und Schlüsselblume, von denen der Hund ferngehalten werden muss. Aber auch Gehölze und Sträucher verlocken zum Anknabbern. So enthalten Eibe, Goldregen und Glyzinie starke Giftstoffe, die gefährlich für ihr Tier werden können. Nicht nur im Frühling droht für Hunde Gefahr im Garten. Holunder ist beispielsweise giftig und sollte auch nicht als Stöckchen für den Hund verwendet werden. Goldregen, Flieder, Hortensie, Engelstrompete, Oleander, Efeu, Eberesche und Stechpalme können bei Hunden ebenfalls zu Vergiftungen führen. Vergiftungssymptome Wenn Ihr Hund noch keines der untenstehenden Symptome zeigt, aber definitiv eine Giftpflanze gefressen hat, bringen Sie den Hund präventiv möglichst sofort zum Tierarzt. Falls Sie zunächst abwarten wollen bis sich die ersten Symptome zeigen, könnte durch die verlorene Zeit insbesondere bei Nervengiften jede Hilfe bereits zu spät kommen.

  • Apathie

  • Atemnot

  • schwerer, mitunter auch blutiger Durchfall

  • (Blut im Urin)

  • Erbrechen, möglicherweise auch mit Blut

  • starker Speichelfluss

  • Krämpfe

  • Zittern

  • Koordinationsprobleme, Taumeln, Hinfallen

  • verfärbte Schleimhäute im Mund, blass oder blau gefärbt

  • Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Herzfrequenz

  • Schocksymptome

  • Ohnmacht

  • Tod

Notfallmassnahmen

  • ursächlich sind nach längerer Zeit gegen die Vergiftung keine notfallmedizinischen Massnahmen durch den Ersthelfer möglich

  • der Ersthelfer kann hier nur dafür sorgen, dass der Hund so schnell wie möglich zum Tierarzt kommt und die Vitalfunktionen überwachen und das Tier ggf. wiederbeleben

Durch die einsetzende Wirkung der Giftstoffe kann der Kreislauf geschwächt werden und die Körpertemperatur absinken. Das Tier sollte deshalb zugedeckt und warm gehalten werden auch und insbesondere beim Transport zum Tierarzt. Falls der Hund Krämpfe hat muss er so hingelegt werden, dass er sich nicht verletzen kann. Unterstützung der tierärztlichen Diagnose und Behandlung

  • eine Probe des Giftes aufsammeln und mit zum Tierarzt mitbringen

  • wann das Gift aufgenommen wurde

  • bei einer Medikamentenaufnahme die Verpackung des Medikaments mitnehmen

  • ggf. Erbrochenes, Kot oder Urin mit zum Tierarzt mitbringen

Nachschauen, was giftig ist Wer wissen will, ob in seinem Garten giftige Gewächse lauern und auf seiner Fensterbank giftige Pflanzen stehen, der kann sich im Internet informieren. Unter diesem link finden sie ein PDF mit den wichtigsten Giftpflanzen und deren Wirkung


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