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LEPTOSPIROSE - LEBENSGEFAHR FÜR HUDNE

Eine Erkrankung, die unterschätzt, nicht allen bekannt ist und lebensgefährlich werden kann – die Leptospirose beim Hund.

Viele Hunde lieben es: Sich in Pfützen zu wälzen oder daraus zu trinken. Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, wobei sich nicht nur Tiere sondern auch Menschen infizieren können (sog. Zoonose). Die Quelle für eine Infektion sind überwiegend Mäuse und Ratten, welche die Erreger der Leptospirose in sich tragen. Über deren Urin werden grosse Mengen dieser Bakterien (Leptospiren) ausgeschieden und gelangen so in Pfützen, Tümpel und Teiche. Im Wasser von stehenden Gewässern können diese Bakterien dann wochenlang überleben und sich ungestört vermehren. Trinkt ein Hund nun aus einer solchen Pfütze, nimmt er die Leptospiren direkt auf. Erste Symptome einer Infektion mit Leptospirose können sein: Appetitverlust, Fieber, Brechdurchfall, Müdigkeit, Schwäche, steifer Gang durch Muskelschmerzen, vermehrtes Trinken und Harnabsetzen, erhöhte Atemfrequenz bis hin zu Atemnot und Gelbsucht (gelbliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten). Diese führen unbehandelt bis zu akutem Nierenversagen, Leberentzündung, Lungenblutungen und Gerinnungsstörungen.

Bei einem Verdacht auf eine Leptospirose Infektion solltest Du sofort einen Tierarzt aufsuchen, ansonsten können die Organe Deines Hundes dauerhaft geschädigt werden. Es gilt: Je früher die Diagnose gestellt und mit der Therapie begonnen werden kann, desto höher sind die Überlebenschancen!

Gerade bei Extremregen oder Trockenheit achte also darauf, dass Dein Hund nicht aus Pfützen, Tümpeln oder Teichen trinkt - und schütze ihn so vor dieser leider vielfach unterschätzen Erkrankung!


*ein Text von der Susy Utziger Stiftung für Tierschutz*